Wohnungseingangstüren sind gerne Ziel von Einbrechern.

Dies ist im Normalfall der Weg des geringsten Widerstandes, um in eine Wohnung zu gelangen.

Deshalb sichern Sie Ihre Tür!

Eine 3-fach-Verriegelung, dessen Bolzen bzw. Riegel nicht nur am Schließzylinder sondern an drei Punkten des Schließblechs der Zarge einrastet, sind wichtig.

Das einfache Buntbartschloss ersetzen Sie durch ein DIN-genormtes Zylinderschloss, welches nach außen einen bündig schließenden Beschlag hat und nur von innen verschraubt ist. Äußere Verschraubung und überstehende Beschläge können leicht geknackt werden.

Die Türrahmen lassen sich leicht aufhebeln, wenn sie nicht im Mauerwerk verankert sind.

Widerstandsklasse ET 2 ist der Widerstandsklasse ET 1 auf jeden Fall vorzuziehen.

  • Türen der Widerstandsklasse ET 1 sind ausreichend zum Schutz gegen Einbrecher ohne Werkzeug, die versuchen könnten, die Tür nur mit körperlicher Gewalt zu öffnen. Laut Definition muss dieser Schutz ca.fünf Minuten währen.
  • ET 2: Diese Türen genügen dem Schutz gegen Einbrecher, die eine Tür unter dem Einsatz körperlicher Gewalt und mit einfachen Hebelwerkzeugen - wie z. B. einem Schraubendreher - aufzubrechen versuchen. Der Widerstand, den ET-2-Türen Eindringlingen entgegensetzen, dauert ca. sieben Minuten.
  • ET 3: Türen der höchsten Widerstandsklasse bieten Schutz vor erfahrenen Einbrechern, die mit Hebel- und Schlagwerkzeugen vorgehen. Diese Türen halten der Gewalteinwirkung ungefähr zehn Minuten stand.

Hier eine Zusammenfassung:

  • Metallzwischenlagen für das Türblatt
  • Ziehschutz und Sicherheitsbeschlag
  • Stangen- und Querriegelschlösser
  • Im Mauerwerk verankerte Schließbleche
  • Bohrgeschützte Sicherheitsschilde und Profilschließzylinder
  • Einbau eines Weitwinkelspions